Spanien

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Egon mit einer Waller-Doublette auf unserer ersten Tour an den Ebro-Stausee

Ribaroja

Unsere erste Wallertour führte uns 1993 an den Ebro-Stausee Ribaroja, zu dieser Zeit schon bekannt für seinen sehr großen Bestand mächtiger Karpfen und Welse. Auch Zander sollte es hier in großen Stückzahlen und kapitalen Größen geben. Die Möglichkeit, unter Beachtung der örtlichen Bestimmungen quasi "rund um die Uhr" am Wasser und damit am Fisch zu sein, faszinierte uns sehr.

Den Tipp hatten wir auf Umwegen von einem Angler, unserem späteren Angelfreund und Rutentreter-Mitglied Klaus, erhalten. Er war damals so freundlich, uns über einen Arbeitskollegen Videoaufnahmen seiner Welstour an den Ribaroja in das Welscamp von Andrees Angelreisen zu überlassen.

Wie bei uns üblich, wurde das Video im Kreise der Angelfreunde gesichtet und schnell stand fest, dass wir ganz dringend auch nach Spanien an den Stausee Ribaroja "mussten". Nachdem wir 1992 schon im Ebro-Delta mehr oder weniger erfolglos unser Glück versucht hatten, war uns klar, dass die nächste Tour 1993 eine Wallertour werden würde.

Und so ging es für Aaltöter, Bartbroesel, Egon und Doc Schneider dann im Juli ´93 zum ersten Mal für 7 Tage an den Stausee Ribaroja. Als Ausgangspunkt diente das Wallercamp von Andrees Angelreisen, das unweit der Staumauer etwa 2 km seeaufwärts an einem Seitenarm des Sees liegt und einen Campingplatz, mehrere Chalets und eine Motorbootvermietung bietet.

Die eine Woche war schneller um, als die vier sich das gedacht hatten und schon bei der Abreise stand fest, dass man "so schnell wie möglich" wieder an den Ribaroja wollte. Schnell wurden nach der Rückkehr weitere Angelfreunde mit dieser Idee "infiziert" und die Planung der nächsten Tour in Angriff genommen.

Die Seiten "Ribaroja" geben einen Einblick in unsere Touren zum Stausee und die Bedingungen, unter denen wir 1995, 1997, 1999, 2002 und 2006 auf Wels gefischt haben. Wir haben in dieser Zeit nie eine feste Unterkunft gebucht. Uns reichte ein Stellplatz für Pkw und Anhänger auf dem Campingplatz als "Basislager", da wir mit voll beladenen Booten auf den See hinausgefahren und an vielen Angelstellen 2-3 Tage geblieben sind. Allein schon das Reisegepäck war in manchem Jahr recht sehenswert...

Mequinenza

Klaus hat im "goldenen Dreieck" zugeschlagen: Mit Spinnrute Waller v. 2,07m gefangen!

Das "goldene Dreieck"

Das "goldene Dreieck" von Mequinenza, unterhalb des Caspe-Stausees und oberhalb des Ribaroja gelegen. Die Zuflüsse von Sinca und Segre, die hier in den Ebro münden, bieten neben den seit vielen Jahren als sehr gute Welsgewässer bekannten beiden Stauseen weitere Möglichkeiten den Wallern mit der Angelrute nachzustellen.

Im Rutentreter-Team bestehen 2 "Waller-Fraktionen". Die eine, die den Welsen mit der Spinnrute nachstellt und die andere, die seit Mitte der 90er Jahre das Ansitzfischen auf Waller bevorzugt und von Mequinenza aus den oberen Teil des Ribaroja und im "goldenen Dreieck" beangelt. Letztere war bis 2009 nur am Ribaroja aktiv.

Egon mit einem Wels v. 2,22 m Länge, 1 Km unterhalb von Mequinenza gefangen

Dass die "Ansitztruppe" auch mal mit der Spinnrute ihr Glück versucht und umgekehrt die Spinnangler in unserer Truppe das Fischen mit Köderfisch und Pellets ist der Neugier oder anderen Umständen geschuldet.

Im Laufe der vielen Jahre hat sich in beiden Fraktionen jeweils ein "harter Kern" von Rutentreter-Mitgliedern herauskristallisiert, die nach Möglichkeit in jedem Jahr Ihrem Hobby Welsfischen in Spanien nachgehen.

Wir haben uns bemüht zu jeder unserer Touren auf der entsprechenden Webseite am rechten Seitenrand zusätzliche Informationen zum gebuchten Angelcamp und anderen Dingen wie zum Beispiel Wegbeschreibungen zu Supermärkten etc. anzubieten.