Hitra 2011

Hitra 2011

Es ist so weit!

Die Autos sind beladen, die letzten Vorbereitungen abgeschlossen. Um 03:00 Uhr am Donnerstag schellt der Wecker, schnell noch die Thermosflasche mit Kaffee auffüllen und dann ab nach

HITRA!

Freitag, 01.07.2011: 23:43 Uhr und immer noch hell...

Das erste gemeinsame Abendessen auf Hitra in diesem Jahr. Deutlich nach 23 Uhr...

Wir sind angekommen. Knapp 600 km quer durch Norwegen, von Oslo bis Hitra durchgehend Regen. Knapp 9 Stunden Knochenjob am Lenkrad, Autos nach der Ankunft noch schnell leer geräumt, eine Suppe aufgewärmt, fürstlich diniert und nun wird noch kurz die Hardware gequält. Schnell noch ein paar Bilder von der Fähre und aus dem Oslo-Fjord online gestellt, jetzt geht es in´s Bett.

Bis morgen.

Samstag, 02.07.2011

Der heutige Tag war so naß, dass die Anzüge zum Trocknen aufgehängt wurden

Weiss Gott kein optimales Wetter hatten wir heute bei unserer ersten Ausfahrt. Windgeschwindigkeit 12-14 m/Sek., ein trüber Himmel, der uns zuerst noch Regen vermuten ließ, der dann jedoch zum Glück ausblieb und einem sonnigen Himmel wich.

Gut, dass wir die Floating-Anzüge haben, die Gischt, die bei der Ausfahrt immer wieder in das Boot schwappte, hätte uns sonst innerhalb einiger weniger Sekunden komplett durchnässt.

Unsere Ausbeute für heute: Mager, sehr mager. Aber wohl dem Wetter zu schulden. Denn an den Standplätzen des letzten Jahres war nicht mehr zu holen als ein Pollack und ein Dorsch, die direkt in die Pfanne gewandert sind. Ergänzt durch einige Makrelenfilets gibt es heute die erste frische Fischmahlzeit.

Sonntag, 03.07.2011: Hallo Doc, nun helfen nur noch Trösterschafe...

Der "Möwenflüsterer" mit einem schönen Pollack, der beim Schleppen nicht widerstehen konnte

Das Wetter wird langsam besser. Heute Vormittag nur noch Windstärke 3-4, leider noch grauer Himmel, der uns noch ein paar Regenschauer versprach. Zum Glück war es dann doch weniger Regen als erwartet.

Leider waren die Wellen weiter draußen noch zu hoch, angeln dort wäre unvernünftig gewesen und so sind wir wieder etwas dichter unter Land gefahren, wo wir relativ schnell große Makrelenschwärme ausfindig gemacht haben. Und so füllte sich die Fischkiste schnell mit Makrelen, die alle ordentliche Portionen abgeben.

Nachdem Bilgenwart am Vormittag einen kleinen Pollack beim Schleppen gefangen hatte versuchten wir unser Glück nach der Makrelenjagd erneut mit Wobbler. Und "Möwenflüsterer" Lohmi hatte Glück. Ein Pollack von 81 cm Größe und einem Gewicht von 4,8 Kg fand Gefallen an dem angebotenen Wobbler.

In den späten Nachmittagsstunden stießen wir dann auch auf große Schwärme von kleineren Köhlern. Fisch ist also da und wir werden am Montag weit draußen unser Glück auf die Probe stellen.

Montag, 04.07.2011: Doc, das kann doch jeder...

Die Siegerzigarre für Broesel: Dorsch, 106 cm, 9 KG

Nachdem ich nun zum 2. Mal mit dem Tagesbericht beginne, weil ein Absturz den vorhin getippten Bericht ins ewige Daten-Nirwana schickte, ich nach draußen schaue und feststelle, dass es zwar 00.52 Uhr, aber immer noch nicht dunkel ist, meine Augen aber zu müde, um noch lange zu schreiben, hier die Daten des Tagessiegers:

106 cm, 9 KG, gefangen auf "Überbeißer".

Ich leg`mich hin, denn eigentlich bin ich tot und nicht nur müde...

NACHTRAG: Im ursprünglichen Bericht wollten wir nicht unerwähnt lassen, dass wir auf unserer bisherigen Suche nach den besten Angelstellen festgestellt haben, dass es hier offensichtlich Abermillionen von Köhlern gibt, die alle eine Größe von 40-50 cm haben. Auch die Köhler, die wir im Mittelwasser größerer Tiefen fingen, gehören in die gleiche Kategorie. Wo die größeren Köhler zu finden sind ist bisher nicht zu klären gewesen. Wir hoffen, dass die nächsten Tage auch hierüber Aufschluss geben werden.

Dienstag, 05.07.2011

Heute wollten wir hauptsächlich unser Glück auf Rotbarsch probieren und hatten uns daher diverse Stellen mit Tiefen bis zu 250 m ausgesucht. Schnell noch ein paar kleine Köhler "gestippt", um die notwendigen Fischfetzen für die Rotbarschangelei zu haben, und dann ging es weit hinaus zwischen die Inseln nördlich der Insel Ulvöya.

Das Wetter war gut, der Wind hatte ein Einsehen mit uns und blieb mit 0-1 m pro Sekunde sehr zurückhaltend, so dass wir im Laufe des Tages tatsächlich noch "Ententeich-Wasser" erleben durften. Mal ehrlich, das Geschaukel der letzten Tage war ganz schön störend und ist zumindest dem Webmaster auch über Nacht erhalten geblieben...

Leider verliefen unsere ersten Versuche auf Rotbarsch wenig erfolgreich, wenngleich Broesel wenigstens einen Hai haken konnte (was zu erwarten war) und so probierten wir auf dem Rückweg zur Unterkunft unser Glück an diversen Stellen mit Naturköder (ganze Makrelen), Fischfetzen und dem Kunstköder Royber Jig.

Nachdem Bilgenwart mit seinem Jig einen Leng von geschätzten 65-70 cm fangen konnte legte Broesel mit seinem Jig noch einen nach und zog einen rd. 80 cm großen Leng an Bord.

Nachdem wir nun einiges ausprobiert und getestet haben werden wir unser Augenmerk nun auf das Füllen unserer Kühltruhen (2 Stück!) legen und die uns bekannten Dorschstellen aufsuchen, um dort für ordentlich Fisch in der Truhe zu sorgen.

Mi., 06.07.2011: Nichts besonderes zu vermelden

Der heutige Tag war im wahrsten Sinne des Wortes ein toter Tag. Egon, Lohmi und Bilgenwart fuhren um 06.30 aus, um ihr Glück erneut zu versuchen, der Webmaster blieb an Land, ihm fehlte der Antrieb, sein Sitzfleisch weiter auf der harten Motorhaube des Bootes zu quälen.

Um 15 Uhr war dann der Einkauf in einem Supermarkt der Inselhauptstadt angesagt. Nach dem Abendessen fuhren Egon und Lohmi noch einmal auf Fisch, Bilgenwart und Broesel blieben in der Unterkunft. Die abendliche Ausfahrt war ebenfalls nicht erfolgreich. Die Fische blieben da, wo sie sich hauptsächlich aufhalten, im Wasser...

Do., 07.07.2011: Makrelen, Makrelen, Makrelen...

Neues Spiel, neues Glück. Am Donnerstag versuchten wir erneut unser Glück auf große Köhler, Leng und Rotbarsche.

Das Wetter war heute auf unserer Seite. Vormittags Sonne, Wind bei 1-2 m, angenehme Temperaturen. Also wieder zeitig raus. Fischen mit Naturköder war angesagt. Natürlich auch mit Giant Jighead und Royber Jig.

Und wir haben uns ins Zeug gelegt, alles ausprobiert, zahlreiche Stellen angefahren und wie in den letzten Tagen schon nur kleine Köhler, 2 gute Dorsche und zahlreiche große Makrelen gefangen. Doch große Köhler haben wir vergeblich gesucht. Auch Leng und Lumb machen sich sehr rar. Wir werden morgen noch ein paar Stellen "abgrasen", die uns Angelfreund Dirk aus Bottrop noch per Email "nachgeschoben" hat.

Makrelen im Kräuter-/Knoblauchsudsud, kurz vor dem Gang in die Backröhre...

Nachtrag für den daheim gebliebenen Doc Schneider:
Wir konnten Egon gerade noch ausreden diese Köstlichkeiten für dich einzufrieren. Die guten Makrelen haben sich doch viel besser auf dem Backblech des hiesigen Ofens gemacht, wie das Bild rechts zeigt, meinst du nicht auch?

Wie die dicken, fetten Burschen nach 20 Minuten Einwirkung des Grills ausgesehen haben dürfte dir sicherlich noch aus eigenem Erleben erinnerlich sein, deshalb haben wir an dieser Selle auf ein entsprechendes Foto verzichtet.

Ob wir noch einmal Makrelen fangen können ist zurzeit nicht absehbar.

Fr., 08.07.2011: Freitag ist (und bleibt) Fischtag!

Freitag ist und bleibt Fischtag! Gut gefrühstückt und mit einer großen Portion Optimismus ging es bei leichtem Nebel, aber Wind bei 0-1 m /Sek., hinaus auf die See.

Draußen klarte es auf und wir fuhren weit hinaus, um unser Glück auf Köhler zu versuchen. Und dieses Mal klappte es, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.

Die Seelachse, die wir uns heute hart erarbeitet haben, waren zwar keine Riesen, mit rund 70 cm jedoch schon schöne Fische, die selbstverständlich am Abend in feine Filets zerlegt den Weg in unsere Gefriertruhen fanden.

Im Laufe des Tages zeigte sich dann auch noch die Sonne für einige Stunden, so dass wir diesen Tag als durchweg gelungen bezeichnen.

Samstagmorgen heißt es dann um 06.00 Uhr "Leinen los", da die Wettervorhersage ab 13.00 Uhr Wind mit 7 m/Sek. ankündigt.

Sa., 09.07.2011: Fische in den Bergen

Zu allererst an dieser Stelle an Dirk einen besonderen Dank, der uns mit seiner Email eine Stelle in Erinnerung gerufen hat, die "es in sich hat". Die drei 90-Meter-Berge.

Um 06.30 Uhr hieß es heute "Leinen los" und Egon, Harald und Broesel stachen in See in Richtung der 3 Berge. Bedeckter Himmel, wellige See, nach ca. 40 Minuten hatten wir die Stelle erreicht. Während "Lohmi" und Egon ihr Glück mit Fischfetzenködern versuchten stellte Broesel den Fischen auf und rund umden Unterwasserberg in Wassertiefen von 90 - 120 m mit einen "Ryober Jig" nach.

Und wieder einen Lumb aus der Tiefe hochgepumpt. Ganz schön anstrengend...

Egon hatte das Glück an diesem Morgen auf seiner Seite, dass er es kann, wissen wir ja alle längst. Die Heringsfetzen verführten nicht nur einige Lumbs, auch zwei "gute" Köhler konnten ihnen nicht wiederstehen. Harald hat seine liebe Not mit der Naturködermontage, die ihn an den Rand der Verzweifelung trieb.

Nachdem ein großer Wittling Gefallen an Broesels "Ryober Jig" gefunden hatte stellte auch er auf Naturköder um und hatte damit die Weichen für weitere Fänge gestellt. Schellfisch, Wittling, Köhler und Lumb gestalteten das heutige Fischen sehr abwechselungsreich.

So., 10.07.2011: Schon mal eine 45 Kg schwere Fischkiste getragen?

Der Bilgenwart auf der Jagd nach dicken Fischen

Ausfahrt bei schönem Wetter gegen 10.45 Uhr (man muss ja auch mal schlafen...), Ziel: die drei 90-Meter-Berge, die Stelle, an der wir gestern so gut gefangen hatten. Naturköder und Pilker waren angesagt.

Leider ist die Internetverbindung nicht so wie in den letzten Tagen, aus diesem Grund kürzt der Webmaster hier ab. Gefangen haben wir wieder gut, Lumb, Dorsch, Wittling und Köhler. Egon hatte mit enem Lumb von 85 cm und 7,5 Kg Gewicht den größten Fisch dieses Tages gefangen.

Gegen 15 Uhr setzte Regen ein und wir versuchten unser Glück in der Heringsbucht. Neben 4 Kg Hering (geköpft und ausgenommen gewogen) gingen uns noch ein Pollak und mehrere Dorsche an den Haken. Die Fischkiste, die vom Boot in die Unterkunft getragen werden musste, wog 45 Kg...

Mo., 11.07.2011: Die 50 KG-Marke ist geknackt...

Egons Doppelschlag: 2 schöne große Dorsche

Das erste Mal, dass die Wettervorhersage nicht wirklich stimmte. Ab mittags sollte es eigentlich windig werden. Das hätte bedeutet, dass wir um spätestens 14 Uhr den Rückweg in die windgeschützten Bereiche zwischen den Inseln Hitra, Froya und den zahlreichen kleinen Inseln hätten antreten müssen.

Statt des stark auffrischenden  Windes gabe es eine laue Brise mit viel Sonne, die uns in den "Floatern" ganz schön einheizte. Die Vielfalt an Fischarten im Bereich der 90-Meter-Berge tat das Übrige, um uns so richtig den Schweiß in die Anzüge zu treiben. 

Und Egon zeigte wieder einmal seine Extraklasse bei der Jagd nach den größeren Exemplaren. Der größte von ihm heute gefangene Fisch war ein Dorsch mit 98 cm Länge und 7,5 Kg Gewicht. Lohmi und Broesel steuerten ebenfalls Dorsche bei, Bilgenwart fing neben zahlreichen Köhlern einen Leng von 80 cm. Natürlich waren auch wieder stattliche Lumbs dabei.

Zwei randvolle Fischkisten mussten mit der Schubkarre zum filetieren gefahren werden...

Um 18 Uhr traten wir dann die Rückfahrt an, die bei (gutem Wetter) 30 Minuten dauert und schafften die gefangenen Fische mit der Schubkarre in die Filetierhalle unter unserem Appartement, um die Fische zu zerlegen, einzuschweißen und einzufrieren. Die Fischwaage zeigt  nur bis 50 Kg an, wir schätzen jedoch, dass das Gewicht jenseits der 60 Kg-Marke gelegen hat. Nach der heutigen "Ochsentour" waren wir froh, die nicht sehr angenehme Arbeit um 20.15 Uhr beendet zu haben und gönnten uns das erste kühle Bier an diesem Tag. Da die Wettervorhersage für Dienstag Wind und Regen bis Mittag ankündigt ist für Dienstagvormittag "angelfrei" beschlossen worden.

Di., 12.07.2011: Makrelen für Doc Schneider gefangen

Heute durften wir alle mal etwas länger schlafen. Unser Sklaventreiber Egon hatte wegen der schlechten Wettervorhersage für heute den Vormittag Urlaub angeordnet, den wir bei einem gemütlichen Frühstück gegen 10:00 Uhr genossen haben.

Gegen 13.30 Uhr hieß es dann "raus auf´s Wasser", allerdings des Windes wegen nicht auf die offene See, sondern in den Fillfjord und in die Heringsbucht. Der Wind war dort nicht so stark und die Wellen weniger stark. Ab und zu einsetzende Regenschauern ließen diese Ausfahrt nicht sonderlich angenehm ausfallen. Dennoch ist es uns gelungen 30 Kg. Seelachs, Makrelen und Hering zu fangen. Bilder sind heute nicht entstanden.

Nachtrag für Doc Schneider: Die Makrelen werden spätestens auf dem Heimweg auf unerklärliche Art und Weise verschwinden, wenn du weiterhin den Sklaventreiber hier moralisch unterstützt.

Mi., 13.07.2011: Seelachs - Großkampftag

Bilgenwart mit einem schönen Schellfisch

Immer noch Wind, jedoch kein Regen mehr. Der Himmel meistens blau, genau das richtige Wetter, um noch einmal im Fillfjord den Seelachsen nachzustellen. Nach dem Frühstück hieß es also wieder "Leinen los" und unser Boot legte um 10 Uhr vom Bootssteg ab.

Nach der ersten Stunde, die noch nicht so verlief, wie wir uns das vorgestellt hatten, versetzten wir das Boot in die Bucht, von der aus man in die Heringsbucht einfahren kann. Und hier ging dann die Post ab. Große Schwärme Seelachse zogen hier auf ihrer Suche nach Beute umher.

Udo fing neben zahlreichen Seelachsen (Köhlern) einen Wittling von beachtlicher Größe, Egon einen Dorsch und Broesel einen Leng, Bis 17 Uhr war die große Fischkiste an Bord fast randvoll. Wie sich später beim Wiegen zeigen sollte hatten wir bei der heutigen Ausfahrt 48 Kg Seelachs und 10 Kg Dorsch/Wittling/Leng gefangen.

Müde Krieger erholen sich bei einem leckeren Bier vom anstrengenden Angeltag

Nach unserer Rückkehr um 18 Uhr wurden die müden Knochen, schmerzende Gelenke und Blessuren an den Händen auf unserem Balkon erst einmal mit einem kalten Bitburger begossen. Diese Pause hatten wir uns redlich verdient. Denn das Filetieren der Fische stand uns ja noch bevor. 58 Kg Fisch war noch zu zerlegen, portionsweise zu verpacken und zu "vakuumieren" (Vakuumverpackung), bevor die Filets den Weg in die beiden Kühltruhen antreten.

Unsere extra für diese Tour angeschaften Transportkisten für Tiefkühlware sind nahezu voll mit Filets von Köhler, Dorsch, Lumb, Leng, Wittling und Pollak. Donnerstagvormittag wollen Bilgenwart, Egon und Lohmi, der seit heute den Beinamen "Möwenflüsterer" trägt, noch einmal hinaus auf den Atlantik, um den einen oder anderen dicken Dorsch auf die Schuppen zu legen. Schließlich ist es bis zum heutigen Tag nur Broesel gelungen einen Fisch mit einer Größe jenseits der 1-m-Marke zu fangen.

Do., 14.07.2011: Der letzte Tag vor der Abreise

Morgen ist Packtag. Wir werden diese wunderbare Aussicht vermissen. Bis zum nächsten Jahr...

Der letzte Tag in Ansnes. Einen etwas wehmütigen Blick vom Balkon auf die gegenüber liegende Seite des Fjordes wird jeder von uns heute geworfen haben, das ist so gut wie sicher. Der Wettergott war uns heute mehr als gut gesonnen, die Sonne schien den gesamten Tag, es war herrlich warm und die Landschaft sah bei dem Sonnenlicht einfach toll aus.

Egon und Lohmi wollten es tatsächlich noch einmal wissen und fuhren sehr früh heute morgen noch einmal hinaus bis zu den drei 90-Meter-Bergen um noch ein paar "dicke Brocken" aus dem Wasser zu holen.

Währenddessen ließen es Bilgenwart und Broesel ruhig angehen und begannen schon recht früh, ihr Angelzeug zu reinigen, zu sortieren und die Taschen zu packen. Nach Rückkehr der beiden anderen, die so gegen 14 Uhr wieder eintrudelten und bereits auf dem Boot filetierten Fisch mitbrachten, der nur noch eingeschweißt und eingefroren werden musste, war in der Sonne sitzen und schwatzen angesagt.

Blick auf die Anlage Sandvik Brygger in Ansnes

Alle waren sich einig, dass Norwegen eine wunderbare Landschaft besitzt und man ständig das Gefühl hat, man würde sich auf einer Modelleisenbahnanlage bewegen. Hitra werden wohl alle wiedersehen, auch dass kann man zum heutigen Zeitpunkt schon sagen. Für den einen oder anderen stellt sich nur die Frage, wann das sein wird. Weiterhin bleibt festzuhalten, dass die Truppe in dieser Konstellation sehr gut zusammen gepasst hat und alle Beteiligten viel Spass in den 2 Wochen hatten.

Ob es zukünftig noch Touren nach Fünen geben wird ist zurzeit fraglich und wird in den nächsten Monaten im Kreise aller bisherigen Fünen-Fahrer zu klären sein.

Videoclips von dieser Tour

Vorbereitungen
Broesels 106cm-Dorsch
Egon landet einen Seelachs
Möwenflüsterer fängt Dorsch
Egons Doppelschlag
Bilgenwarts Schellfisch
Ruhezeit nach anstrengender Ausfahrt
Die Floater werden gereinigt