Fünen 2008

Fünen 2008

"...du willst es doch auch...!"

Wetter absolute Spitzenklasse, Temperaturen täglich zwischen 18 und 24 Grad im Schatten, in der Sonne gefühlte 35 Grad. Einfach gut. Auf der Terrasse der Angelhütte zu frühstücken oder abends zu essen, das hat was und daher genossen wir diese Möglichkeit ausgiebig...

Die vielen Schweinswale, die wir sichteten, können auch die Ursache für die Beißmüdigkeit der Fische gewesen sein.

Mit den Fischen sah es dann aber auch schon wesentlich schlechter aus. Jeder Dorsch war harte Arbeit. Glaubt man dem Echolot, war jede Menge Fisch vorhanden. Nur beißen wollten sie nicht. Ob am Ölhafen in Federicia, an der Autobahnbrücke oder an den Pfeilern der alten Eisenbahnbrücke, die Fische waren da, zeigten jedoch wenig Neigung, auf die von uns angebotenen Köder die Jagd zu eröffnen.

Und Pilker und Gummifische haben wir in diesem Jahr nicht nur in allen Farben und Formen ausprobiert, es sind auch etliche von ihnen "auf der Strecke geblieben". Dank Egon´s Pilkershop und dem Angelladen, der wieder nach Middelfart umgezogen ist, war der Nachschub kein Problem.

Den Grund für die "Beißmüdigkeit" der Fische glauben wir nachts herausgefunden zu haben. Dann sah man unfassbar viele Seeringelwürmer an der Wasseroberfläche schwimmen, auf die Hornhecht, Dorsch und Co. die Jagd eröffnet hatten.

Die Eisenbahnbrücke, Ziel unserer abendlichen Ausfahrten

Ganze "Geschwader" von Hornhechten waren an der Wasseroberfläche auf Jagd und die Dorsche, die darunter unterwegs waren, taten sich an den abtauchenden Würmern gütlich.

Von den Angelgruppen, die in dieser Woche bei Björn und Kate gebucht hatten, waren wir noch die erfolgreichsten. Egon und Doc Schneider, die nachts die Seeringelwürmer einsammelten, um am Tag damit auf Plattfische zu angeln, trugen in der Woche eine ansehnliche Zahl von Schollen, Flundern und Klieschen zusammen.

Noch anzumerken ist, dass von Jahr zu Jahr mehr Schweinswale den kleinen Belt zwischen dem Festland und der Insel Fünen aufsuchen bzw. dort verweilen. Wir konnten ganze "Geschwader" von 15-20 Tieren bei der Beutejagd beobachten.