Fünen 2007

Fünen 2007

Der Kleine Belt hinter der Eisenbahnbrücke bei Sonnenuntergang

Schock schwere Not... Doc Schneider, der sich genau wie alle anderen riesig auf die Fünen - Tour 2007 gefreut hatte, musste 3 Tage vor dem Tourstart absagen. Er lag im Krankenhaus und es sah gar nicht gut für ihn aus. Nichts lebensbedrohliches, aber sehr unangenehm.

Die Truppe, in diesem Jahr aus Bilgenwart, Broesel, Egon, Holly und Klaus bestehend, der erstmals mitfuhr, war im Geiste bei Doc Schneider, den alle sehr vermissten.

Die Wetterdaten für Fünen waren gut und so fuhr die Truppe am 26.05.2007 voller Erwartung in Richtung Dänemark. Abfahrt war wie in den letzten Jahren auch um 04.00 Uhr und die Strecke war wie immer "sehr zügig" zurückgelegt. Ob sich bei Kate & Bjørn wohl wieder etwas verändert hatte?

400% über der zulässigen Stützlast - nur so konnten wir auf das Grundstück fahren

Nach 7,5 Std. und rd. 650 Kilometern war das Rutentreter-Team in Strib auf Fünen angekommen. Das allerletzte Stückchen Fahrt bedurfte jedoch der Stützlasterhöhung, sonst wäre der Anhänger nicht an seinen angestammten Platz gelangt.

Wie immer wurde das Quartier zügig bezogen und wir freuten uns auf eine schöne Angelwoche. Leider war uns Neptun in diesem Jahr nicht wohl gesonnen. Er hatte die Fische wohl in Urlaub geschickt, anders konnten wir und das nicht erklären.

Das Echolot zeigte wenig Fisch und die Dorsche, die wir in diesem Jahr "zogen", waren hart erarbeitet. Selbst unser "Spezialist" Egon hatte nicht die Erfolge der letzten Jahre und sein Pilkershop hatte rund um die Uhr geöffnet, damit die anderen ihre Verluste zügig ausgleichen konnten.

Auch auf den von anderen Gruppen favorisierten Gummifisch in allen Variationen tat sich nicht allzu viel.

Klaus ist es zu warm auf dem Kopf. Aber dem kann ja abgeholfen werden...

Gesichtet haben wir in dieser Woche eine Menge Schweinswale, was eigentlich ein dafür Zeichen ist, dass genug "Futterfisch" vorhanden ist.

Was auch immer für die Beißflaute verantwortlich war, wir haben es mit stoischer Ruhe hingenommen und die Woche, die von schönem Wetter geprägt war, auch so genossen.

Klaus, das erste Mal mit uns auf Fünen, war so angetan von Egons Frisur, dass er sich kurz entschlossen auf der Terrasse den gleichen Haarschnitt verpassen lies. Dumm nur, dass einige Stellen der Kopfhaut nun heller waren und dies zur einen oder anderen "netten" Bemerkung der
Truppe führte.

Wie immer wurde viel gelacht. Auf diese Touren wollen wir, mit oder ohne Fisch, nicht mehr verzichten und freuen uns bereits auf unsere Fünen - Tour 2008!